Wissenschaftliche Podiumsdiskussion zum Thema Videospiele

Videospiele sind in den Vorlesungsverzeichnissen der Universitäten und Fachhochschulen angekommen. In den Fachbereichen der Geisteswissenschaften wird das Thema rege diskutiert und behandelt - was auch die gesellschaftliche Relevanz des Hobbys spiegelt.
Die Olymptronica holt den Hörsaal auf das Festival der Videospielkulturen und lädt alle Interessierten ein zur Podiumsdiskussion:

"Videogames als Gegenstand der Kultur- und Sozialwissenschaften"

Es diskutieren:

  • Dr. Bernd Dolle-Weinkauff (Institut für Jugendbuchforschung der Uni Frankfurt)
  • Prof. Will Weber (Hochschule Darmstadt)
  • Patrick Mijnals (Zukunftsinstitut, siehe Foto)

Die Veranstaltung wird moderiert von Szene-Kenner Jan Wagner.

Veranstaltungsbeginn: 7. März, 16 Uhr im Casinogebäude/Campus Westend



Constantin Gillies auf der ooa 2009

Auf der Olymptronica wird der CSW-Verlag sein komplettes Verlagsprogramm präsentieren. Die Publikationen diskutieren über Kultur und Technik und erzählen Geschichten, die hinter Ideen, Programmen und Innovationen stecken. Die Autoren sind begeisterte Nerds, Liebhaber und Freunde der Videospielkultur, die mit den ersten Heimcomputern aufgewachsen sind - also Menschen, die sich schon immer mit computerkulturellen Dingen beschäftigt haben.

Als besonderen Gast begrüßt die ooa am Samstag den 7. März (15 Uhr) Constantin Gillies (freier Journalist und Buchautor, schreibt für Die Welt, Welt am Sonntag, Computer Zeitung, Financial Times Deutschland, Computer Woche u.a., siehe Foto), der aus seinem Erfolgsroman "Extraleben" lesen wird. Anschließend gibt es die Möglichkeit, Bücher signieren zu lassen.

Über "Extraleben" (ISBN: 978-3981141757):
Die meisten, für die einst in den 80gern C-64, Atari & Co. der Mittelpunkt des Lebens war, haben inzwischen den Weg in die Wirklichkeit gefunden, sich aber ein wenig Sehnsucht nach der aufregenden Computer-Pionierzeit bewahrt. Genau davon handelt das Buch "Extraleben": von zwei weitgehend normalen Enddreißigern, gefangen zwischen Pubertät und Midlifecrisis. Sie wollen der Eintönigkeit ihres Lebens entfliehen, nachdem sie einer Verschwörung auf die Spur kommen, die sie unvermittelt in ihre Hacker-Tage zurückversetzt. So unglaubwürdig das auch klingen mag, so glaubwürdig entwickelt das Buch ein Generationen-Portrait sowie einen Thriller-Plot.
"Extraleben" ist spannend wie ein Krimi, aber gleichzeitig als Kommentar zur Gegenwartskultur treffsicher. Haarklein recherchiert, reich an Seitenhieben auf das Establishment und garniert mit Spitzen gegen den Zeitgeist.

Klappentext:
Eigentlich wollen Nick und Kee nur ihren Commodore 64 abstauben. Noch einmal in die Welt von Space Invaders, Pac-Man und Donkey Kong zurückreisen. Doch der Nostalgietrip endet mit einer Überraschung: In einem Spiel aus den Achtzigern entdecken die alternden Joystickhelden eine geheime Botschaft: "Welcome to Datacorp".
Plötzlich erwacht der alte Hackerinstinkt wieder. Die Freunde gehen im Dschungel der Bytes auf die Jagd – und entdecken eine weitere Spur: Sie führt nach Iowa, mitten in die amerikanische Provinz. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Von der digitalen Schnitzeljagd magisch angezogen, tritt das Duo die Reise in die USA an. Für die Hobby-Computerarchäologen beginnt eine Odyssee um die halbe Welt – und durch die Geschichte der Games. Doch am Ende wird das Spiel ernster, als die Freunde ahnen.